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Die
Mitte unserer Gemeinde ist der Gottesdienst. Wir hören das
Evangelium, feiern Wortgottesdienste und die Erinnerung an Leben,
Tod und Auferstehung Jesu in der Eucharistie.
Wir sehen unser tägliches Leben im Licht des Evangeliums und
wollen unsere Freuden, Leiden und Kämpfe einander mitteilen
und feiern.
Wir versuchen Gottesdienst und Menschendienst, Werktag und Sonntag,
Glauben und Politik in unserem Leben bewusst zu gestalten. Wir wollen
uns auch gegenseitig unterstützen: so wird unser Glaube zur
gemeinsamen Antriebskraft für Veränderungen im persönlichen,
politischen, kirchlichen und sozialen Bereich.
Es ist uns ein Anliegen, die Nachfolge Christi ernst zu nehmen.
Das heißt für uns, Missstände aufzuzeigen, Partei
zu ergreifen und uns für Unterdrückte und Arme in den
verschiedensten Bereichen zu engagieren. Wir setzen uns ein für
„Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“.
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In
unserer Gemeinde möchten wir etwas von der Liebe, der Güte
und dem Frieden Gottes erleben. In diesem Sinne ist es uns wichtig,
dass wir offen und ehrlich miteinander umgehen und Konflikte austragen:
Wir möchten an einer Gesellschaft mitbauen, in der Werte wie
teilen, Rücksicht nehmen, solidarisch sein und miteinander
feiern wieder an Bedeutung gewinnen.
Wir treten als Volk Gottes für eine Erneuerung der Kirche ein:
für demokratische Entscheidungsfindung in kirchlichen Angelegenheiten,
für gleiche Rechte der Frauen, für mehr Entfaltungsmöglichkeiten
für Kinder und Jugendliche, für Toleranz, Transparenz
und Ökumene, für Offenheit gegenüber anderen Religionsgemeinschaften,
sowie für kleine überschaubare Gemeinschaften von selbstverantwortlichen
Mitgliedern. Das Gemeindeleben soll von möglichst allen in
der Gemeinde mitgetragen und mitverantwortet werden.
Wir wollen selbstkritisch bleiben und für Kritik offen sein.
Wir sind als Basisgemeinde auf dem Weg…
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„Die
Armen sind es, die uns begreiflich
machen, wie die Welt ist und welchen
Dienst die Kirche in dieser Welt zu leisten
hat. Sie sind es auch, die uns klar machen,
was es für die Kirche bedeutet, wirklich in
dieser Welt zu leben.“
„…als
Christ glaube ich nicht an einen Tod
ohne Auferstehung… ein Bischof wird
sterben, aber die Kirche Gottes, das ist die
Kirche des Volkes, wird nie verschwinden.“
Oscar A.Romero + 24.3.1980
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