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Die
Vielfalt der Basisgemeinde
(von Elisabeth Wiesmüller)
„…Wir
sind ein buntes Volk Gottes, immer wieder in anderer Zusammensetzung
mit einem kleinen steten Kern, der auch etliche Sturmwellen heil
durchtauchte. Vielleicht ist es die Gastfreundschaft, die Tür,
die offen steht für Menschen jeden Alters.
Es
gab Zeiten, da vermissten wir die Älteren. Inzwischen haben
wir schon einige Mitt-Hunderter und darüber und von unten wachsen,
allerdings spärlicher als in den ersten Jahren der BG, aber
kontinuierlich unsere Kinder heran. Absolut überrepräsentiert
sind die Theologinnen – verglichen mit anderen Gemeinden.
Das prägt. Doch selten stoßen Menschen zu uns, die ein
Handwerk erlernt haben, nicht in der Schule oder in der Sozialarbeit
stehen.
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Ein Blick in die Gesichter der Anwesenden während des Gottesdienstes:
Geschichten, die das Leben schreibt. Flucht, Tod, Krankheit, Armut,
Berufsfrust, Scheitern, aber auch der Mut der Veränderung, der
hoffnungsreichre Aufbruch zu neuen Ufern und viel Glück und Freude:
eine geschaffte Prüfung, eine neue Partnerschaft nach gescheiterter
Ehe, die günstigere Wohnung, die überstandene Operation,
die erfolgreiche Wahl, ein optimaler Schulwechsel.
Und reich machend die aus der Kirche ausgetretene Mitfeiernde, der
evangelische, der altkatholische oder die orthodoxe Christin, muslimische
Gläubige, ein Gast von der jüdischen Kultusgemeinde, eine
seltene Begegnung mit dem Hinduismus, Gespräch und Gebet mit
Vertreterinnen der Bahai, jene die noch sehr am alten Ritus und Brauchtum
hängen und andere, die für sich ganz neue Wege suchen. Ganz
zu schweigen von einer gewissen Internationalität, die fordert
und fördert. Schließlich die Gäste, die das gute Essen
anlockt und die Gesprächsatmosphäre. |